In dieser Folge der Grundrissshow stellt Sara ein klassisches Einfamilienhaus mit den Außenmaßen 9,55 mal 9,55 Meter vor, das rund 130 Quadratmeter Wohnfläche plus Keller bietet. Vor dem Blick in die Planung erläutert sie die grundstücksbedingten Vorgaben sowie die besonderen Wünsche der Bauherren.
Zusammenfassung
Im Video wird ein eingeschossiges Einfamilienhaus mit Satteldach und quadratischem Grundriss vorgestellt, das für rund 480.000 Euro inklusive Keller und Kellerausbau realisiert wurde. Das kleine Grundstück erforderte eine eingeschossige Bauweise, weshalb zusätzlicher Wohn und Nutzraum bewusst in den vollunterkellerten Keller verlagert wurde. Sara erklärt, dass die quadratischen Außenmaße von 9,55 mal 9,55 Metern gezielt gewählt wurden, um die gewünschte gerade Treppe optimal positionieren zu können, ohne dabei zu viel Flurfläche zu verschenken.
Eine Besonderheit des Grundrisses ist die Treppe, die bewusst als Raumtrenner zwischen dem separierten Wohnzimmer und dem Küchen und Essbereich fungiert. Anders als bei den meisten Grundrissen führt der Treppenaufgang nicht vom Eingangsbereich, sondern direkt vom Wohnessbereich aus nach oben, sodass man morgens aus dem Obergeschoss kommend direkt im Wohnbereich ankommt statt in der Diele. Gleichzeitig dient der Treppenbereich als separater Kellerabgang, der bewusst vom Dielenbereich aus zugänglich ist und nicht vom Wohnbereich. Im Erdgeschoss befinden sich zudem ein Gäste-WC mit Dusche sowie ein kleines Arbeitszimmer zum Rückzug.
Im Obergeschoss liegen zwei etwa gleich große, versetzt zueinander angeordnete Kinderzimmer sowie ein vollausgestattetes Familienbad mit Badewanne, Dusche, WC und Waschbecken. Sowohl über der Badewanne als auch im Elternschlafzimmer wurden bewusst Dachflächenfenster statt Kniestockfenstern eingeplant, damit man beim Baden beziehungsweise im Bett liegend nach draußen schauen kann, ohne über die Badewanne klettern zu müssen. Im Elternschlafzimmer sorgt eine zusätzlich eingezogene Wand für eine Ankleide artige Nische mit Stauraum, ohne den direkten Blick vom Bett aus zu versperren.
Der voll ausgebaute Nutzkeller verfügt über gefliesten Boden, verspachtelte Wände, vier Fenster mit Lichtschächten sowie drei unterschiedlich große Räume für Hobby, Abstellzwecke und Haustechnik. Sara erklärt, dass eine Teilunterkellerung aufgrund zweier unterschiedlicher Gründungsebenen am Ende teurer wäre als ein Vollkeller und auch bei der Bankfinanzierung ungünstiger abschneidet. Abschließend wird auf die Kosten von Hebeschiebetüren eingegangen, die je nach Größe zwischen 7.000 und 10.000 Euro liegen, sowie auf die bewusste Entscheidung, die Fenster an den einzelnen Räumen auszurichten statt an einer einheitlichen Außenoptik, da man schließlich im Inneren des Hauses lebt.